Dienstag, Januar 15, 2008
Montag, November 20, 2006
Dienstag, Juli 25, 2006
Edwards oder Adel verpflichte, Geschichte auch
Ich habe grad das Interview mit David Eugene Edwards aufgearbeitet. Er ist ja bekanntlich fundamentalistischer Christ von der Hardcore-Sorte. Glaubt wortwörtlich an die Bibel. Völlig ekelig und gaga. Kam mir absolut absurd vor, solche Worte aus dem Mund von so einem coolen, sanften, charmanten und nachdenklichen Indie-Typen wie ihm zu hören. Wenn er dann ruhig, aber fest sagt: "Für mich ist das keine Sache von: 'Das ist deine Meinung und das ist meine Meinung'. Ich glaube an die absolute Wahrheit, ob man daran glaubt oder nicht." Krass. Natürlich war man durch die Texte vorgewarnt, aber die großartige Musik macht einiges leicher.
Dann erzählt er wieder, dass er sich sehr mit Indianerkultur beschäftigt. Geht immer zu den Pow-Wows der Ute und Cheyenne bei ihm um die Ecke in Denver, Colorado, wenn er mal zu Hause ist, und läßt sich inspirieren. Findet die Leute nett. Dann sagt er auf Nachfrage, wo seine Vorfahren mütterlicher- und väterlicherseits herkommen: Irland und Schottland. They were missionaries to the American Indians. So. Leider nicht mehr die Zeit gehabt zu fragen, ob er da kleinen Widerspruch sieht, wo er doch tief in ihren Fußstapfen steht. Die Antwort muß ich dann noch mal kriegen.
Dann noch eben entdeckt, wie verdammt tief die Fußstapfen wahrscheinlich sind. Er erzählte, dass er auch großes Interesse an Geschichte hat, US-amerikanischer und allgemein, und viel theologische Literatur liest, vor allem alte. Unter anderem puritanische Autoren wie George Whitefield. Im Zusammenhang mit jenem Whitefield stolperte ich über einen anderen Zeitgenossen, Jonathan Edwards.
Ich las den Artikel und glich ihn im Kopf mit dem ab, was David "Eugen" Edwards von sich gegeben hat. Nehme an, dass dieser für die US-amerikanische Kultur nicht ganz unwichtige Jonathan mit ziemlicher Sicherheit ein Vorfahr von ihm war. Dann hat der Bursche echt sein Päckchen zu tragen. Aber er trägt es mit Gott.
P.S. Da es da wohl Mißverständnisse gab: Abgesehen davon, dass ich ihn als Künstler sehr schätze, habe ich David Eugen Edwards als angenhmen und höflichen Menschen erlebt, mit dem ich mich durchaus auch gern nochmal länger und privat über bestimmte Sachen unterhalten würde. Grad deshalb kann ich es ja nicht so richtig fassen, was ich oben beschrieb.
Dann erzählt er wieder, dass er sich sehr mit Indianerkultur beschäftigt. Geht immer zu den Pow-Wows der Ute und Cheyenne bei ihm um die Ecke in Denver, Colorado, wenn er mal zu Hause ist, und läßt sich inspirieren. Findet die Leute nett. Dann sagt er auf Nachfrage, wo seine Vorfahren mütterlicher- und väterlicherseits herkommen: Irland und Schottland. They were missionaries to the American Indians. So. Leider nicht mehr die Zeit gehabt zu fragen, ob er da kleinen Widerspruch sieht, wo er doch tief in ihren Fußstapfen steht. Die Antwort muß ich dann noch mal kriegen.
Dann noch eben entdeckt, wie verdammt tief die Fußstapfen wahrscheinlich sind. Er erzählte, dass er auch großes Interesse an Geschichte hat, US-amerikanischer und allgemein, und viel theologische Literatur liest, vor allem alte. Unter anderem puritanische Autoren wie George Whitefield. Im Zusammenhang mit jenem Whitefield stolperte ich über einen anderen Zeitgenossen, Jonathan Edwards.
Ich las den Artikel und glich ihn im Kopf mit dem ab, was David "Eugen" Edwards von sich gegeben hat. Nehme an, dass dieser für die US-amerikanische Kultur nicht ganz unwichtige Jonathan mit ziemlicher Sicherheit ein Vorfahr von ihm war. Dann hat der Bursche echt sein Päckchen zu tragen. Aber er trägt es mit Gott.
P.S. Da es da wohl Mißverständnisse gab: Abgesehen davon, dass ich ihn als Künstler sehr schätze, habe ich David Eugen Edwards als angenhmen und höflichen Menschen erlebt, mit dem ich mich durchaus auch gern nochmal länger und privat über bestimmte Sachen unterhalten würde. Grad deshalb kann ich es ja nicht so richtig fassen, was ich oben beschrieb.
Donnerstag, Juni 22, 2006
Unintelligent Design

Solche Leute wie die Kreationisten sind es, die mir gehörig die Freude daran trüben würden, in den USA zu leben - vor allem weil sie da in Massen auftreten. Auch wenn ich viele sympathische Amis getroffen habe und mich US-amerikanisch geprägtem Kulturgut nahe fühle (nein, nicht Shania Twain), und die Landschaften sicher ganz reizend sind und die Städte einen umhauen.
So müssen sich auch manche Amis fühlen. Sonst würden sie nicht auf solche Sachen wie das fliegende Spaghettimonster kommen. Jetzt gibt es auch Unintelligent Design. Nach diesem Glauben ist bei der Schöpfung einiges in die Hose gegangen. Eben unintelligentes und kein schlaues Design. Damit ist die Frage geklärt, warum so viele Arten ausgestorben sind. Leider gibt noch immer zu viele Spezies (gern auch auf zwei Beinen) mit Restspuren von Unintelligent Design - besonders in der Körperregion, die bei ihrem Schöpfer auch nicht so ausgeprägt entwickelt war. Keine saubere Arbeit.




